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Sättigung der Farbtöne



Gesättigte Farben

Gesättigte Farbtöne stechen hervor. Sie sind stark und unabhängig, meistens aber auch schrill und aufdringlich. Durch ihre Dominanz eignen sie sich gut, um bestimmte Dinge hervorzuheben, allerdings sollten wir sie eher mäßig dosieren.

Gesättigte Farben machen einander Konkurrenz, sprich sie versuchen furchtbar aufdringlich, die Aufmerksamkeit unseres Auges auf sich zu lenken, daß uns bald der Kopf schwimmt. Vergleichbar mit einem Telefonverkäufer, ihr wisst schon, die wo am Telefon "Unbekannter Teilnehmer" steht.

In der Wohnung können wir gesättigte Farben in Maßen, beispielsweise als Accessoires oder Dekofliesen oder sowas einsetzen. Oder Blumen halt.

Gesättigte Farben:
gesättigte farben

Farben, die beispielsweise immer gesättigt sind, sind Signalfarben. Immerhin dienen sie dazu, die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen.

Ungesättigte Farbtöne

Ungesättigte Farben sind solche, denen Grau beigemischt wurde (bzw. in RGB, wenn die drei Schieber nahe beieinander liegen). Diese (mir sehr sympathischen) Farbtöne haben eine geringere Leuchtkraft und werden auch als "gebrochen" bezeichnet. In der Bildgestaltung lässt sich eine Tiefenwirkung damit erzielen, daß wir entsättigte Farben in den Hintergrund setzen. Ist ja in der Natur auch so, wenn der Tag etwas diesiger (dunstiger) ist.

In der Mode sagen sie offenbar Puderfarben dazu, und da sie sowas wie Ruhe und vornehme Zurückhhaltung symbolisieren, werden sie auch gerne eingesetzt.

Ungesättigte Farben:
ungesättigte Farben


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